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Fastenbrechen

Bild: Vroni Grütter; Text: Meinrad Furrer

Morgen beenden wir in unserer Fastengruppe die Fastenwoche. Leider nicht zusammen. Das Fastenbrechen war immer ein Fest.

Das Ende der Fastenzeit ist ein unglaubliches Erlebnis. Nach einer Zeit des bewussten Verzichts auf Nahrung essen wir wieder zum ersten Mal. Ich beginne jeweils mit einer Kartoffel. Ohne Salz. Wow, wie eine Kartoffel schmeckt! Es ist ein gutes Bild dafür, was wir gewinnen, wenn wir ab und an bewusst verzichten um dann umso bewusster zu konsumieren. Wir sind dann viel langsamer, verschlingen kommt nicht in Frage. Unsere Sinne sind viel wacher, nehmen die Schönheit, den Geschmack, den Geruch, das Gefühl des Zergehens im Mund viel intensiver wahr. Das was wir Achtsamkeit nennen. Wunderbar, das muss zelebriert werden. Wie wäre es, überhaupt unser Leben mehr zu zelebrieren. Die einfachen Dinge das Alltags einfach sehen, wahrnehmen und zelebrieren. Dann brauchen wir gar nicht so viel!

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